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Gefahrenhinweise

Rutschen / Springen

In den folgenden Topos sind Stellen gekennzeichnet, an denen bei idealen Bedingungen rutschen bzw. springen möglich ist. Da diese beiden Aktivitäten ein hohes Verletzungsrisiko mit sich bringen, ist unbedingt von jedem Begeher vorher das darunter liegende Becken auf geeignete Tiefe und Hindernisfreiheit zu überprüfen.

Wasserfassung, Risiko eines Wasserschwalls

In Tirol, mit seinem hohen Potential an Wasserenergie, werden laufend neue Klein- und Großwasserkraftwerke, sowie allgemeine Wasserfassungen für Bewässerung und Trinkwassernutzung gebaut. Den Autoren sind nicht alle Anlagen bekannt, daher muss jeder Caynonist vor einer Begehung die aktuelle Bebauung überprüfen und das Risiko für sich einschätzen. Sollten temporär aufgestellte Warntafeln (z.B. Auerklamm ÖP 14 - 16) vorhanden sein, so sind diese Informationen unbedingt zu beachten. Die besten Informationen liegen bei den jeweiligen Gemeinden auf.

 

Absicherung

In den Tourenbeschreibungen wurde die Qualität der Abseilstände in drei Kategorien bewertet. Unter den verschiedenen Einflüssen durch die Umwelt (Unwetter, Steinschlag, Schneedruck…) oder durch mechanische Ermüdung (Korrosion, Überbelastung…) können sich die angegebenen Bewertungen deutlich verändern. Deshalb ist jeder Abseilstand vor Benützung zu überprüfen und gegebenenfalls zu verbessern. Die Mitnahme eines Handbohrsets ist immer erforderlich.

 

Reglementierung

In Tirol sind sehr viele Gebiete durch spezielle Naturschutzgesetze geschützt, generell ist aber eine Wegefreiheit gegeben. Dennoch sind die einzelnen Reglementierungen zu beachten, besonders privater Grundbesitz ist zu respektieren. Aus diesen Gründen können sich die Erreichbarkeit von Parkplätzen sowie Zu- und Ausstiegswege verändern. Lokale Verbots- und Hinweisschilder sind unbedingt zu beachten.

 

SOS Notfallausrüstung

In Tirol ist eine speziell und gut ausgebildete Bergrettung verfügbar. Je nach den Gegebenheiten (Witterung, Erreichbarkeit…) kann nicht immer mit einer schnellen Fremdhilfe gerechnet werden. Alle Begeher von Schluchten müssen eine abgestimmte Notfallausrüstung mitführen, um selbst Erste Hilfe leisten zu können und Notmaßnahmen zu setzen.